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Die private Unfallversicherung zahlt eine Rente oder einen Einmalbeitrag, wenn man durch einen Unfall einen dauerhaften körperlichen Schaden (Verlust oder Funktionsunfähigkeit) laut Gliedertaxe erleidet. Und dies weltweit und rund um die Uhr. Die gesetzliche Unfallversicherung leistet dagegen nur bei beruflichen Unfällen, sowie auf dem Weg von und zur Arbeit. Der gesetzliche Schutz entfällt zu Hause und in der Freizeit – doch hier passiert jeder zweite Unfall. Während die private Unfallversicherung bereits ab einer Invalidität von 1% einspringt, zahlt eine Berufsunfähigkeitsversicherung oft erst ab einem Ausfall von 50%.

 

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Wer sollte eine Unfallversicherung abschließen?

Vor Allem Kinder, Hausfrauen, Rentner und Selbständige, denn diese haben gar keinen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Aber auch Erwerbstätige, die aus gesundheitlichen Gründen keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen, sollten sich Gedanken über Alternativen, z.B. einer privaten Unfallversicherung machen. Der Abschluss einer privaten Unfallversicherung lohnt sich im Grunde für jeden, da diese sowohl in der Berufs- und Freizeit leistet.

Reicht die gesetzliche Unfallversicherung aus?

Mit der gesetzlichen Unfallversicherung sind Sie gegen Unfälle versichert, die während der Arbeitszeit geschehen. Meist ist dieser Versicherungsschutz lediglich als Basisversorgung anzusehen, da die Versicherungssummen häufig zu niedrig sind. Zudem passieren rund zwei Drittel aller Unfälle in der Freizeit, im Haushalt oder im Verkehr.

Wozu eine Unfallversicherung?

Spätestens, wenn nach einem Unfall zur körperlichen Behinderung auch noch hohe finanzielle Belastungen hinzukommen, ist man dankbar für eine ausreichend hohe Unfallversicherungen. Kosten für Umbau der Wohnung, des Hauses, Autos oder des Arbeitsplatzes oder Einkommenseinbußen sollten über eine Unfallversicherung abgesichert sein. Aber auch die Rettung und Bergung aus schlecht zugänglichem Gelände oder auf See mit einem Rettungshubschrauber kann den Betroffenen schnell einige Tausend Euro kosten und sind häufig als Bergungskosten nach einem Unfall kostenfrei mitversichert.

Tipps:

  • Vereinbaren Sie eine Unfallversicherung mit Progression, um die Leistungen bei höheren Invaliditätsgraden zu steigern.
  • Eine gute Unfallversicherung zahlt weltweit und rund um die Uhr.
  • Die richtige Versicherungssumme nimmt mit zunehmendem Alter ab: mit 30 wird mindestens das sechsfache des Bruttojahreseinkommens empfohlen, mit 50 nur noch das vierfache.
  • Wichtig ist der Schutz für Ihre Kinder oder aber die Erweiterung einer Kinderinvaliditätsversicherung, die auch bei krankheitsbedingter Invalidität bezahlt.
  • Die Todesfallleistung bestimmt auch den maximalen Vorschuss, den Sie auf die Auszahlungssumme erhalten können. Dies ist wichtig, da die Prüfung der Invalidität in der Regel ein Jahr dauert. Im Todesfall aufgrund eines Unfalls erfolgt eine einmalige Zahlung an die Hinterbliebenen. Die Todesfallleistung sollte Ihre Bestattungskosten decken,  wir empfehlen Ihnen 20.000 €.
  • Verzichten Sie auf Dynamik und teure Extras wie Unfall-Krankenhaustagegeld, sowie Genesungsgeld.
  • Meiden Sie kostspielige Tarife mit Beitragsrückgewähr. Sie sehen zwar auf den ersten Blick toll aus, für den Zusatzbeitrag gibt es bessere Alternativen.

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